Bild von links: CDU-Vorsitzender Daniel Rudenko und Bürgermeister Ralf Pfeiffer

Bad Emstal Die anwesenden Bürger haben sich sehr über das Angebot der CDU Bad Emstal gefreut, über die wichtigen Themen der Gemeinde informiert zu werden – dies sei nach Darstellung von Teilnehmern bei Bürgerversammlungen bisher nicht in diesem Maße der Fall gewesen.
Eingeladen waren der Bürgermeister Ralf Pfeiffer, sowie die Fraktionsvorsitzenden, sodass die eingeladenen Bürger diesen Fragen stellen können.

Bürgermeister informierte über aktuelle Entwicklungen

Da im Jahr 2017 keine Bürgerversammlung stattgefunden hat, hat die CDU Bad Emstal zum Bürgertreff Bad Emstal eingeladen, wo Bürgermeister Ralf Pfeiffer die neuesten Entwicklungen in Bad Emstal vorgestellt hat.

Im Bereich der Kindergärten habe sich ein Arbeitskreis aus Eltern, Mandatsträgern und des Kindergartenträgers für die Erweiterung des Balhorner Kindergartens ausgesprochen, was jedoch durch den Ältestenrat verzögert wurde. In der Folge sei es möglich, dass Eltern, die keinen Krippenplatz erhalten, klagen könnten.
Der Arbeitskreis habe außerdem den Vorschlag gemacht, dass im Bereich des Kurparks ein neuer, tendenziell erweiterbarer Kindergarten gebaut und der Kindergarten Zwergenhöhle saniert werden solle. Der Kindergarten Hummelnest soll dann geschlossen werden. Die Zusammenarbeit mit den Emstaler Tagesmüttern soll verstärkt werden. Somit soll Bad Emstal auch für ansteigende Zahlen von Kindergartenkindern gewappnet sein, was zum Beispiel durch ein neues Neubaugebiet passieren könnte.

In diesem Zusammenhang versicherte Bürgermeister Pfeiffer, dass die Erschließung eines neuen Neubaugebietes in Sand wohlüberlegt erfolgen müsse. Das letzte Neubaugebiet habe ein Loch von 5 Millionen Euro hinterlassen. So wird erst einmal ein Verkehrsgutachten erstellt, um die Frage der Verkehrsführung zu klären.

Der Beschluss über die Verwendung der Mittel aus dem Kommunalen Investitionsprogramm, die in die Dorfgemeinschaftshäuser Riede und Balhorn und in den Jugendraum in Sand investiert werden sollten, sei ebenfalls ohne Begründung verzögert worden.

Interesse der Bürger an Thermalbadfrage besonders groß

Zum Thermalbad wurden in der vergangen Zeit unzählige Gutachten erstellt, jedoch keine Entscheidung getroffen. Es stelle sich nur noch die Frage, ob das Fundament des Thermalbadkomplexes für einen Kursaal-Ersatz geeignet sei. „Es ist genug gegutachtet!“, erklärt Bürgermeister Pfeiffer dazu.
Die Informationen seien auf dem Tisch, den Mandatsträgern verfügbar und auch den Bürgern im Bürgerbüro einsichtlich. Eine Entscheidung zu dieser essentiellen Frage in Bad Emstal sei für die Bürger von großer Bedeutung.

Kritik im Vorfeld am Bürgertreff Bad Emstal

Der Bürgertreff Bad Emstal wurde im Vorfeld kritisiert. So erklärte der Vorsitzende der Gemeindevertretung, Wilfried Wehnes, dass die Einladung der Mandatsträger erst nach der Veröffentlichung in der HNA die Bemühungen um ein Miteinander bei den anstehenden Entscheidungen störe.
„Die unsachlichen Bemerkungen, die ich in der Absage des Fraktionsvorsitzenden der SPD lesen musste, stören das Miteinander und sprechen nicht für eine sachorientierte Zusammenarbeit“, erklärt der Vorsitzende der CDU Bad Emstal, Daniel Rudenko.
Ferner sei die verspätete Einladung von Mandatsträgern eine Folge der Verzögerung durch den Vorsitzenden der Gemeindevertretung.

Auch die Fraktionsvorsitzende der Grünen, Elisabeth Theiss, verurteilte den Bürgertreff als Wahlkampftrick und sprach sich für ein Engagement in Arbeitskreisen aus, sodass Bürgerbeteiligung gelebt werde.
Nach Darstellung von Daniel Rudenko habe er auf die Einberufung einer Bürgerversammlung gewartet, aber die Entscheidung des Ältestenrates diese erst nach der Wahl stattfinden zu lassen, habe ihn empört. Die Rückmeldung der Bürger, wonach die inhaltliche Tiefe der Veranstaltung manch eine Bürgerversammlung übertroffen habe, bestätige ihn in seinem Entschluss.
„Ich engagiere mich in einigen Arbeitskreisen mit Frau Theiss und finde die Meinungen der Bürger sehr wichtig, um einen neuen Blickwinkel zu bekommen“, erklärt Rudenko.

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